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Anonymer Hinweis bestätigt

Vorwurf gegen verstorbenen Priester

 

Pfarrei in Milte informiert im Pfarrbrief über Missbrauchsvorwürfe

 

Warendorf (pbm/acl). Nach einer Veranstaltung zur Studie zum sexuellen Missbrauch im Bistum Münster ist der Pfarrer von Milte und Einen, Rainer Hermes, über Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs gegen einen früheren Pfarrer der Pfarrei informiert worden. Einer der anonymen Hinweise bezieht sich auf das Jahr 1934, als der Beschuldigte in Münster-Handorf tätig war. Der Fall ist dem Bistum seit 2014 bekannt, die damals be­troffene Person hat seinerzeit eine Anerkennungszahlung erhalten. Ein zweiter Hinweis betrifft den Zeitraum, als der Beschuldigte Pfarrer in der ehemaligen Pfarrei St. Johannes der Täufer in Milte (1970 bis 1984) war. Die entsprechende Meldung liegt dem Bistum seit 2020 vor. Eine Information wurde aber seinerzeit nicht an die Pfarrei weitergeleitet. Die Hinweise zu diesem Vorgang erreichten Hermes im Nachgang zu einer Informationsveranstaltung in der Landvolkshochschule in Freckenhorst. Dort hatte Professor Dr. Thomas Großbölting die durch die Universität Münster durchgeführte Studie zum sexuellen Missbrauch im Bistum Münster und deren Ergebnisse vorgestellt. Großbölting gehört zum fünfköpfigen Forschungsteam, das die Studie über mehrere Jahre erstellt hat. Nach Rücksprache mit dem Interventionsbeauftragten des Bistums Münster, Peter Frings, wurde kurz darauf das Leitungsteam des Pfarreirates über die Vorwürfe informiert. Dieses verständigte sich in Absprache mit dem Bistum darauf, die Gemeinde mit einer Mitteilung im Pfarrbrief darüber zu informieren. Das Magazin wird in diesen Tagen an alle Haushalte verteilt. Der betreffende Pfarrer wurde 1933 zum Priester geweiht. Nach einer dreimonatigen Zeit als Kooperator in Münster-Handorf war er ab 1934 Kaplan in Emsdetten, St. Pankratius, und ab 1941 Vikar in Warendorf, St. Marien. 1951 wurde er zunächst Kaplan, dann Pastor in Duisburg. 1956 wurde er zum Pfarrer von Herten, St. Antonius, ernannt, und 1961 zum Kreisdechanten im Kreis Recklinghausen Land. Nichtresidierender Domkapitular wurde der 1964. Nachdem er seinen Verzicht auf die Pfarrstelle in Herten erklärt hatte, wurde er 1970 Pfarrer in Milte. 1984 ging er in den Ruhestand, 1995 starb er in Münster. Sollte es weitere Betroffene von sexueller Gewalt durch den Geistlichen geben, bittet das Bistum diese, sich bei den Ansprechpersonen für Verfahren bei Fällen sexuellen Missbrauchs zu melden. Kontakt: Hildegard Frieling-Heipel: 0173 1643969; Margret Niemann: 0152 57638541; Bardo Schaffner: 0151-43816695. Die Ansprechpartner sind unabhängig vom Bistum tätig und zur absoluten Verschwiegenheit verpflichtet. Sie geben Informationen nur mit dem Ein­verständnis der Betroffenen weiter.

 

s.auch: Artikel in "Kirche und Leben"

 

 

Die Kath. Kirchengemeinde Ss. Bartholomäus und Johannes d. Täufer sucht für ihre 2-gruppige Kindertageseinrichtung St. Georg, Zum Mussenbach 7, 48231 Warendorf-Müssingen, unbefristet zum 01.02.2023 eine fachlich qualifizierte, engagierte Persönlichkeit als

 

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Bitte richten Sie Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen per Post oder per Mail bis zum 16.12.2022 an die:

 

Kath. Kirchengemeinde

Ss. Bartholomäus und Johannes d. Täufer

Pfarrer Rainer Hermes

Bartholomäusstr. 35

48231 Warendorf-Einen

hermes-r@bistum-muenster.de

Eindrücke zu unseren Open-Air-Gottediensten 2022

Wichtige Informationen zu den Gottesdiensten:

Gottesdienste 

Ab Sonntag, den 03. April 2022, sind folgende Grundregeln gültig:

a) Reguläre Gottesdienste unterliegen keinen Zugangsbeschränkungen (weder den ehemaligen 2G noch den ehemaligen 3G-Regeln.

 

b) Die Maskenpflicht in Kirchen- und Gottesdiensträumen entfällt. Sie ist weder am Sitzplatz, noch beim Hineingehen, noch beim Verlassen des Kirchenraumes, noch bei Bewegungen innerhalb des Gottesdienstes vorgeschrieben.

 

c) Auch beim Gemeindegesang ist die Maske nicht mehr verpflichtend zu tragen. Es wird aber gleichwohl empfohlen, die Maske beim Singen zu tragen, wenn die Abstände zwischen Personen, die nicht einem Hausstand angehörren, nicht eingehalten werden können. Eine generelle Verpflichtung zum Einhalten des Mindestabstandes besteht nicht mehr.